Im Vorjahr wurde die EEG-Umlage zum ersten Mal seit ihrer Einführung gesenkt. In wenigen Tagen wird sie neu festgelegt. Einem Medienbericht zufolge solle die Umlage wieder angehoben werden – auf einen Rekordwert.
Die EEG-Umlage beteiligt Verbraucher an den Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien. Ein Politikum, denn es gibt immer wieder Streit um den Abschlag. Jedes Jahr Mitte Oktober wird die Höhe der EEG-Umlage neu festgelegt – für das Jahr 2016 könnte sie einen neuen Höchstwert erreichen.
Medienbericht: EEG-Umlage soll steigen
„Spiegel Online“ berichtet unter Berufung auf voneinander unabhängigen Quellen, dass die EEG-Umlage von derzeit 6,17 Cent auf den Rekordwert von nunmehr 6,35 Cent pro Kilowattstunde steigen soll. Im Vorjahr war der Betrag erstmals leicht gesunken.
Die Umlage gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird erhoben, um den Ausbau der Wasser-, Wind- und Solarenergie zu fördern. Sie wird auf den Strompreis aufgeschlagen und gleicht den festen Preis, den Ökostromanbieter erhalten mit den Preisen auf den Strombörsen aus.

 

EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) 2016!

Auch in 2016 ist ein Ende der indirekten Stromerhöhungen nicht abzusehen. Bürger müssen mehr für grüne Energie zahlen

  • Die Umlage für die Ökostromförderung wird 2016 von derzeit 6,17 Cent auf 6,354 Cent steigen.
  • Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt machen die Mehrkosten knapp drei Euro im Jahr aus.

Statistik: Höhe der EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2017 (in Euro-Cent pro Kilowattstunde) | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Lieferantenwechsel